In the Studio Cecilia Vicuña, New York
Where to meet art, culture and creativity
PARALLEL Vienna wurde 2013 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, unkonventionelle, leerstehende Räume in dynamische Ausstellungsorte zu verwandeln. Die jährlich im September stattfindende Messe bietet ein kuratiertes, experimentelles Umfeld, in dem aufstrebende Talente mit etablierten Künstlern, Galerien, Institutionen und unabhängigen Initiativen aufeinandertreffen. Mit einem Schwerpunkt auf ortsspezifischen Interventionen, Performances und von Künstlern geleiteten Projekten – ergänzt durch Musikveranstaltungen und kulinarische Konzepte – fördert PARALLEL Vienna neuartige Erlebnisse und Begegnungen zwischen der Kunst, ihren Schöpfern und dem Publikum.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Marianna Uutinen, Berlin
Seit über dreißig Jahren erstellt die finnische Künstlerin Marianna Uutinen Werke, die die Herstellung von gestischen Zeichen zugunsten eines erweiterten Begriffs von Malerei ablehnen. Sie ist vor allem für ihre großformatigen abstrakten Gemälde in der für sie charakteristischen Handschrift bekannt, bei der Acrylfarbenschichten zu einer Haut aufgebaut werden, die sie dann direkt auf die Leinwand drapiert.
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